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Herzfrequenzorientiertes Training

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Empfehlungen für den Anfänger

Für Anfänger kann es keine genaue Frequenzempfehlung geben, nur sehr grobe, wie z. B. 220- Lebensjahre. Deshalb lautet die Empfehlung: "Laufe ohne Frequenzempfehlung, laufe aber mit dem Herzfrequenzmessgerät, lerne es zu bedienen, schau dir die Werte an, nehme sie zur Kenntnis, aber schenke ihnen keine besondere Aufmerksamkeit.

 

Nach einigen Läufen sollte man jedoch feststellen, ab welcher Herzfrequenz das Schnaufen anfängt und man Gehpausen einlegen muss. Also bleibe unter dieser Herzfrequenz und lerne in diesem Tempo immer länger zu laufen.
Wenn die Möglichkeit besteht, soolte mind. 3 mal die Woche Ausdauersport betrieben werden, für den Anfang sollten 30- 60 min reichen.




Geschwindigkeitsbereiche

Im Ausdauersport gibt es verschiedene Geschwindigkeitsstufen, die in % angegeben werden. Die Prozente gehen immer von der max. Herzfrequenz aus, die am besten mit einem erfahrenen Läufer (Trainer) ermittelt wird.

Erst der fortgeschrittene Läufer ist in der Lage, die gesamte Skala in sein Training aufzunehmen. Ein immer wieder vernommener Einwand gegen diese viele Stufen ist, daß man so fein abgestuft nicht laufen kann. Aber es geht! Man muß es nur versuchen und diszipliniert laufen. Vorgegebene Frequenzen nicht einhalten zu können, ist ein Hinweis auf Trainingsdefizite!
Anfänger sollten am Anfang nicht über 85% laufen, da ihnen erst die Kraft ausgeht und sie danach anfangen unkoordiniert zu laufen. Dieses könnte zu stürzen und Verletzungen führen.

70 - 75 %      = langsamer Dauerlauf  (LD)
75 - 80 %      = mittlerer Dauerlauf   (MD)
80 - 85 %      = schneller Dauerlauf   (SD)
85 - 87,5 %   = Marathonrenntempo   (MRT)
87,5 - 90 %   = Tempodauerlauf   (TD)
90 - 92,5 %   = Wiederholungsläufe  ( WL)
92,5 - 95 %   = Schwellenläufe   (SWL)
95 - 97,5 %   = intensive Intervalläufe   (INTL)

zu Berechnung Herzfrequenz




Nach Ermittlung der max. Herzfrequenz gibt diese Tabelle die Herzfrequenzen für die gewählten Geschwindigkeitsbereiche

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Herzfrequenzen
Max. Herzfrquenz
65%
70%
75%
80%
85%
90%
95%
220
143
154
165
176
187
198
209
219
142
153
164
175
186
197
208
218
142
153
164
174
185
196
207
217
141
152
163
174
184
195
206
216
140
151
162
173
184
194
205
215
140
151
161
172
183
194
204
214
139
150
161
171
182
193
203
213
138
149
160
170
181
192
202
212
138
148
159
170
180
191
201
211
137
148
158
169
179
190
200
210
137
147
158
168
179
189
200
209
136
146
157
167
178
188
199
208
135
146
156
166
177
187
198
207
135
145
155
166
176
186
197
206
134
144
155
165
175
185
196
205
133
144
154
164
174
185
195
204
133
143
153
163
173
184
194
203
132
142
152
162
173
183
193
202
131
141
152
162
172
182
192
201
131
141
151
161
171
181
191
200
130
140
150
160
170
180
190
199
129
139
149
159
169
179
189
198
129
139
149
158
168
178
188
197
128
138
148
158
167
177
187
196
127
137
147
157
167
176
186
195
127
137
146
156
166
176
185
194
126
136
146
155
165
175
184
193
125
135
145
154
164
174
183
192
125
134
144
154
163
173
182
191
124
134
143
153
162
172
181
190
124
133
143
152
162
171
181
189
123
132
142
151
161
170
180
188
122
132
141
150
160
169
179
187
122
131
140
150
159
168
178
186
121
130
140
149
158
167
177
185
120
130
139
148
157
167
176
184
120
129
138
147
156
166
175
183
119
128
137
146
156
165
174
182
118
127
137
146
155
164
173
181
118
127
136
145
154
163
172
180
117
126
135
144
153
162
171
179
116
125
134
143
152
161
170
178
116
125
134
142
151
160
169
177
115
124
133
142
150
159
168
176
114
123
132
141
150
158
167
175
114
123
131
140
149
158
166
174
113
122
131
139
148
157
165
173
112
121
130
138
147
156
164
172
112
120
129
138
146
155
163
171
111
120
128
137
145
154
162
170
111
119
128
136
145
153
162
169
110
118
127
135
144
152
161
168
109
118
126
134
143
151
160
167
109
117
125
134
142
150
159
166
108
116
125
133
141
149
158
165
107
116
124
132
140
149
157


Trainingsumfang, -häufigkeit und Intensität

Ein großer Vorteil des herzfrequenzorientierten Trainings ist, das sich manches, insbesondere im Bereich der Intensität, schematisieren läßt, so daß keine großen Kenntnisse der Trainingslehre für ein sinnvolles Training erforderlich ist.
Eine Regel aufzustellen, die für Trainingsumfang und Anzahl der Trainingseinheiten, die für jeden und alles gilt, ist nicht möglich. Hierfür ist der Mensch zu individuell.
Eine Regel läßt sich dennoch aufstellen: weniger ist meistens mehr!
Immer wieder mißachten Anfänger wie Fortgeschrittene, daß das schwächste Glied im "System Mensch" Sehen, Bänder, Knorpel und Knochenhäute sowie Binde- und Stützgewebe ist.

 

Jedes Ausdauertraining bringt das Herz- Kreislaufsystem sowie den Stoffwechsel viel schneller auf ein höheres Leistungsniveau als die vorgenanannten, wodurch es zu einen mehr oder minder großen Ungleichgewicht kommt.
Leider neigen die meisten Läuferinnen und Läufer dazu nur ihre verbesserte Ausdauer zu beurteilen und vergessen, das die Entwicklung gleichwertiger Belastungsfähigkeit (Sehnen, Bänder,...) 3-4 mal solange braucht.

 


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