Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Übungen vorstellen,
die der Entspannung – sei es nach einem anstrengenden Training oder
einfach nach einem harten Arbeitstag – dienen. Wichtig ist, dass
Sie die Übungen ungestört durchführen können.
Stellen Sie sicher, dass Sie während der Übungszeit nicht
gestört werden. Die Entspannung unterstützen können
Sie durch ein angenehmes Ambiente, z. B. Kerzen und ruhige Musik.
Sie werden staunen, wie entspannend die einzelnen Übungen schon
nach wenigen Minuten auf Körper und Geist wirken!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Üben.
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1
Am Anfang des Entspannungstrainings steht das Ruhigwerden
im Mittelpunkt. Legen Sie sich auf den Rücken und nehmen
Sie die Hände auf den Bauch. Spüren Sie dort Ihren
Atem.
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Bild 2
Als Weiterführung von Übung 1 lassen Sie die Beine
langsam nach rechts und links auf den Boden ab. So wird die
Lendenwirbelsäule mobilisiert und gedehnt.
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Bild 3
Dehnung der Gesäßmuskulatur. Legen Sie sich auf den
Rücken und stellen Sie die Beine leicht an. Überschlagen
Sie nun ein Bein so, dass das Fußgelenk das Knie des anderen
Beins berührt. Greifen Sie nun mit beiden Händen die
Oberschenkelrückseite des angestellten Beins. Ziehen Sie
dieses Bein in Richtung Oberkörper, während Sie mit
dem Ellbogen das andere Knie nach außen drücken.
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Bild 4 und 5
Der Katzenbuckel steht für die Mobilisation der gesamten
Rückenmuskulatur und der Wirbelsäule. Nehmen Sie dazu
den Vierfüßlerstand ein. Führen Sie eine leichte
Pendelbewegung der Wirbelsäule nach oben und unten aus.
Dabei sollte der Kopf die Bewegung anführen. Die Bewegungen
sollten fließend ineinander verlaufen.
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Bild 6
Zur Mobilisation der Hüfte legen Sie sich auf den Rücken
und ziehen die Beine leicht an. Nehmen Sie die Hände an
die Beckenkammknochen (Hüfte). Stellen Sie sich nun vor,
Sie wären eine Marionette und an Ihren Hüftknochen
würden jeweils Fäden hängen, die oberhalb Ihres
Kopfs zusammenlaufen. Der Marionettenspieler würde nun
abwechselnd an einem dieser Fäden ziehen. So entsteht eine
leichte Beckenbewegung, die nicht nur die Hüfte, sondern
auch die Lendenwirbelsäule mobilisiert und entspannt.
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Bild 7
Das Aufrichten des Körpers – wie in Bild 7 dagestellt –
dehnt, mobilisiert und entspannt die gesamte Rückenmuskulatur.
Beachten Sie, dass die Beine nicht ganz gestreckt sind und dass
die Bewegung flüssig und langsam erfolgen sollte.
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Bild 8
Ein Partner liegt entspannt auf dem Rücken, der andere
hält dessen Fußgelenke. Mit leichten Hin- und Herbewegungen
lockert der Stehende den Körper des Partners. Die leichten
Schwingungen gehen tatsächlich durch den gesamten Körper
bis hin zum Kopf. Die Bewegungen sollten immer vorsichtig ausgeführt
werden und dem Partner nicht unangenehm sein. Die Beine am Ende
der Übung behutsam herablassen.
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Bild 9
Dehnung der Hals- und Nackenmuskulatur. Stehen Sie aufrecht,
mit leicht gebeugten Knien. Die Füße stehen hüftbreit
auseinander. Führen Sie mit einer Hand den Kopf leicht
und behutsam zur Seite, sodass eine leichte Dehnung im Halsbereich
zu spüren ist. Zur Unterstützung strecken Sie die
andere Hand in Richtung Boden.
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Bild 10
Diese Übung entspannt vor allem den Lendenwirbelsäulenbereich.
Legen Sie einfach die Unterschenkel auf den Ball und legen Sie
die Arme zur Seite, dabei tief einund ausatmen. (Sie können
auch – wie in Übung 1 dargestellt, die Hände auf den
Bauch legen, um die Atmung dort zu spüren.) Variation:
Die Beine leicht nach rechts und links pendeln lassen, dadurch
wird die Lendenwirbelsäule mobilisiert.
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Bild 11
Legen Sie sich in Rückenlage auf den Ball und geben Sie
Ihr ganzes Körpergewicht an den Ball ab. Versuchen Sie,
die muskuläre Anspannung auf ein Minimum zu reduzieren
und rollen Sie Ihren Körper leicht vor und zurück
sowie leicht nach links und rechts. Durch diese Übung dehnen
Sie Bauch- und Brustmuskulatur und verbessern die Streckfähigkeit
der Brustwirbelsäule. Außerdem entspannen Sie die
gesamte Rumpfmuskulatur.
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Bild 12
„Nasser Sack“ – diese Übung entspannt und dehnt die Rückenmuskulatur.
Legen Sie sich dazu ganz entspannt mit dem Bauch über den
Ball. Das gesamte Körpergewicht liegt auf dem Ball, Arme
und Beine sind locker. Leichte Wippbewegungen sind erlaubt.
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Bild 13
Der Entspannung, Rückendehnung und Körperwahrnehmung
dient diese Übung. Setzen Sie sich locker auf den Ball
und lassen Sie den Oberkörper nach vorn hängen. Dabei
können Sie auch die Ellbogen auf den Oberschenkeln abstützen.
Lassen Sie den Kopf hängen und atmen Sie – bei geschlossenen
Augen – gleichmäßig ein und aus.
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Bild 14 und 15
Um die Beckenbeweglichkeit zu verbessern, setzen Sie sich mit
zunächst rundem Rücken auf den Ball und nehmen die
Hände an die Beckenkammknochen. Kippen Sie nun das Becken
nach vorn, indem Sie fast in ein Hohlkreuz gelangen. Die Hände
können die Bewegung steuern. Wiederholen Sie die Kippbewegung
mindestens zehn Mal.
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Bild 16
Recken und Strecken. Setzen Sie sich für diese Übung
mit geradem Rücken auf den Pezziball. Strecken Sie nun
die Arme abwechselnd in die Höhe. Diese Übung dient
der Mobilisation der Schultern, sie verbessert die Streckfähigkeit
der Brustwirbelsäule und wirkt entspannend.
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Bild 17
Wer hält die Balance? Diese Übung mobilisiert den
gesamten Körper und schult den Gleichgewichtssinn. Zum
Start stellen Sie sich dicht hinter den Ball und lassen sich
vorsichtig nach vorn auf den Ball kippen. Mit ein wenig Übung
halten Sie bestimmt einige Sekunden durch.
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Bild 18
Partnermassage mit dem Pezziball. Rollen Sie langsam und mit
leichtem Druck den Ball über den Partner, der entspannt
auf dem Bauch liegt. Gerade zum Abschluss des Entspannungstrainings
ist dies eine wohltuende Übung.
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Entspannungsübungen haben u. a. folgende Ziele:
Entspannung der Muskulatur.
Beruhigung des Nervensystems, Abschalten von Alltagsstress oder
besonderen Situationen.
Vertiefung der Atmung.
Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz.
Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, auch Verbesserung des
Körpergefühls.
Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit.